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    Generisches Femininum | Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie | Helpraktikerin Petra M. Quack | Thomas M Quack Heilpaktiker für Psychotherapie

    Generisches Femininum

    „Das Femininum enthält ja auch sichtbar das Maskulinum: Lehrer ist in Lehrerin deutlich enthalten. Das Femininum ist die Grundform, das Maskulinum die Schwundform.“
    – Luise F. Pusch

    Vielleicht hast Du Dich beim Lesen über die ausschließlich weibliche Grammatik gewundert und gefragt, ob diese Arbeit nur für Frauen ist – Nein, sie richtet sich unbedingt auch an Männer. Wir haben uns entschieden, unsere Texte grundsätzlich und selbstverständlich im generischen Femininum zu verfassen. Einen Text im generischen Femininum zu lesen ist ungewohnt und fordert daher mehr Aufmerksamkeit von Dir.

    „Ich bezeichne das generische Femininum schon seit 30 Jahren als Empathie Training für Männer, damit sie mal eine Vorstellung davon entwickeln, was es eigentlich bedeutet,
    immer nur mitgemeint zu sein und eigentlich nie genau zu wissen,
    ob ‚Mann‘ mit ‚man‘ überhaupt gemeint ist.“

    – Luise F. Pusch

    Warum generisches Femininum?

    Jahrtausende in denen unsere Sprache ausschließlich im generischen Maskulinum geschrieben und gesprochen wird, in denen das soziale Miteinander, die Politik, die Wirtschaft und nicht zuletzt die Religionen maskulin geprägt sind haben tiefe Wunden hinterlassen, nicht nur in der weiblichen Seele. Es hat zu einer anhaltenden kollektiven Grundtraumatisierung geführt, die Tag täglich aufgefrischt wird und in jedem Moment wahrnehmbar ist. Jeder Mensch, der in einem weiblichen Körper geboren wird macht irgendwann die Erfahrung immer nur mitgemeint zu sein, egal wie erfolgreich und emanzipiert er ist.

    „Die Verwendung von femininen Formen in generischer Art verstößt gegen jeden politischen, wirtschaftlichen und natürlichen Grundsatz; Männer sind im Allgemeinen das vollkommenere der beiden Geschlechter, dem die größere Würde zukommt!“
    – Johannes Goddaeus, Ende 15. Jahrhundert

    Die Texte im generischen Femininum zu verfassen ist ein Versuch dieser andauernden Traumatisierung etwas entgegen zu setzen und so zu einem Ausgleich und der Heilung dieser Wunde beizutragen.

    Das generische Femininum wird bereits verwendet:

    • Buchholz in der Nordheide (Stadtsatzung seit 1994),
    • Universität Leipzig (Grundordnung 2013),
    • Universität Potsdam (Geschäftsordnung des Senats 2013),
    • Tiroler Kinder- und Jugendhilfegesetz (2013),
    • Klagenfurter Ortsverband der Grünen (2016),
    • Meeresperle.de  (2017),

    Generische Feminina sind Wörter, die grammatisch weiblich sind, aber Referenten bezeichnen, die eventuell mit einem anderen grammatischen Geschlecht (Genus) oder biologischem Geschlecht (sprachlich: Sexus) verbunden sind. Diese Gruppe umfasst im Deutschen nur einige wenige Tierbezeichnungen wie die Katze, die Maus, die Gans. Diese können verallgemeinernd sowohl weibliche wie männliche Exemplare meinen. Bei Personenbezeichnungen gibt es in der deutschen Sprache keine generischen Feminina. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts schrieb der deutsche Rechtsprofessor Johannes Goddaeus, dass die Verwendung von femininen Formen in generischer Art „gegen jeden politischen, wirtschaftlichen und natürlichen Grundsatz“ verstoße; Männer seien im Allgemeinen „das vollkommenere der beiden Geschlechter, dem die größere Würde zukomme.“

    Im Unterschied dazu können übergeordnete feminine Bezeichnungen für Menschen wie die Person, die Fachkraft, die Geisel nicht generisch verallgemeinert werden, weil sie sich inhaltlich gar nicht auf geschlechtliche Aspekte beziehen (Sexus-indifferente Bedeutung). So kann eine Lehrkraft grundsätzlich beliebigen Geschlechts sein, unterschieden in männliche, weibliche oder divers geschlechtliche Lehrkraft. Die Bezeichnung eine Geisel hat keinen Bezug zum Geschlecht der Person, es muss zusätzlich angegeben werden, etwa eine weibliche Geisel. Von solchen übergeordneten Personenbezeichnungen können keine movierten Ableitungen mit der femininen Endung -in gebildet werden.

    Die feministische Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch – Pionierin der geschlechtergerechten Sprache – spricht sich seit 1984 für die alleinige Verwendung des generischen Femininums bei Personenbezeichnungen aus; die „totale Feminisierung“ solle für die nächsten Jahrtausende verwendet werden als Wiedergutmachung der „Männersprache“. 2018 bekräftigte Pusch: „Das Femininum enthält ja auch sichtbar das Maskulinum: Lehrer ist in Lehrerin deutlich enthalten. Das Femininum ist die Grundform, das Maskulinum die Schwundform“ (siehe auch Puschs Kritik am Genderstern). 2013 erklärte Pusch, dass es nach dem generischen Maskulinum, „das wir schon seit Jahrtausenden haben“, Zeit für einen Perspektivwechsel sei: „Demgegenüber ist das Femininum erstens besser für Frauen, zweitens gerecht nach dem Rotationsprinzip – jetzt sind mal die Frauen dran – und drittens kürzer. Ich bezeichne das generische Femininum schon seit 30 Jahren als Empathie Training für Männer, damit sie mal eine Vorstellung davon entwickeln, was es eigentlich bedeutet, immer nur mitgemeint zu sein und eigentlich nie genau zu wissen, ob ‚man‘ mit ‚Mann‘ überhaupt gemeint ist.“

    Quelle: Wikipedia

    Wir haben unsere Texte im generischen Femininum geschrieben, unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer.
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    ©2021 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie