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    Traumaorientierte  Selbsterfahrungstherapie

    Ich begegne mir selbst!

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    Du bist was Du bist. Geboren wirst Du als Entwurf eines Menschen
    und dann musst Du Zeit Deines Lebens einen wirklichen
    Menschen aus Dir machen.

    – Filmzitat: Wie ich lernte bei mir selbst Kind zu sein

    Selbsterfahrungstherapie müsste eigentlich Icherfahrungstherapie heißen, denn bevor Du Selbst erfahren kannst, musst Du eine umfassende Ich – Erfahrung machen. In den ersten beiden Entwicklungsphasen der Traumaorientierten Selbsterfahrungstherapie tust Du genau das. Du beobachtest Dich 24/7 und machst Dir so Dein Verhalten, Deine Gewohnheiten, Deine Überzeugungen und Deine Haltung nach und nach Bewusst, Du lernst Dich immer besser kennen und entwickelst ein neues Selbstverständnis.

    Manchmal geht Deine Selbstbeobachtung so tief, dass Du eine Erkenntnis hast, aus der eine dauerhafte Veränderung in Deinem Verhalten, Deinen Gewohnheiten, Deinen Überzeugungen und / oder Deiner Haltung entsteht. Führt eine Erkenntnis nicht zu einer bleibenden Veränderung – dann war es keine! In diesen am Anfang seltenen Momenten bist Du – Selbst. Es ist wie ein geöffnetes Fenster durch das frische Luft hereinweht, nach einer Weile schließt es sich wieder und Du bist wieder Ich.

    Selbsterfahrung ist, frei nach Erich Fromm ein Prozess des wachsenden Gewahrwerdens.

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    Der Prozess des wachsenden Gewahrwerdens ist nichts anderes als der Prozess des Erwachens, bei dem man die Augen öffnet und das erblickt, was vor einem liegt. Gewahrwerden heißt Illusionen aufgeben und ist in dem Maß, wie es gelingt, ein Befreiungsprozess.

    – Erich Fromm, 1968. Die Revolution der Hoffnung

    Was habe ich damit zu tun?

    „Was habe ich damit zu tun?“, ist die wichtigste Frage in der Selbsterfahrungstherapie, nicht zu verwechseln mit der Frage: „Was hat das mit mir zu tun?“. Bei der ersten Frage ist Dein Focus auf dem ICH, Du fragst nach Deiner Verantwortung in dem was geschieht. Bei der zweiten ist er auf dem DU, Du analysierst das Ereignis und suchst im Außen nach Schuld und Verantwortung. Du nimmst Dich selbst nicht wahr und willst weder Deine Beteiligung noch Deine Verantwortung wahrhaben.

    Wo stehe ich? – Standortbestimmung

    Zur Standortbestimmung gehören alle Bereiche Deines Lebens, von den körperlichen bis hin zu den geistigen. Deine Verdauung ist genauso aussagekräftig und wesentlich wie flüchtige Gedanken. Standortbestimmung bedeutet ständig zu überprüfen wo Du stehst! Am besten gelingt das, wenn Du Dich selbst hinterfragst:

    • Wo bin ich gerade mit meiner Aufmerksamkeit?
    • Wie fühle ich mich hier?
    • Habe ich mein … Verhalten verarbeitet oder nur geschickter verdrängt?
    • Bin ich in meiner Entwicklung wirklich schon so weit?
    • Was passiert da gerade in meinem Körper?
    • Wo kommt diese Aggression her?
    • Wieso bin ich jetzt plötzlich unsicher?
    • Warum tue ich das? Ich fühle doch etwas ganz anderes!
    • Wovor habe ich Angst?
    • und so weiter

    In jedem Moment zu wissen wo Du stehst ist eine Grundvoraussetzung für Deine Selbsterfahrungstherapie. Du kannst die Reise zu Dir selbst nur von dort beginnen, wo Du wirklich stehst, aber nicht von dort, wo Du glaubst zu stehen! Wenn Du Dich eine Weile aufmerksam beobachtest, wirst Du erkennen, dass Du nur sehr selten da bist, wo Du zu sein glaubst und Dein Verhalten häufig nicht zu Deinem Gefühl passt.

    Rebellion die Selbsterfahrungstherapie | Zentrum für ganzheitliche Traumatherapie

    Solange Du in jedem Moment weißt wo Du stehst, kannst Du nicht von Deinem Weg abkommen und wenn Du aktiv und mit Begeisterung einen Schritt nach dem anderen machst – wirst Du Dein Ziel erreichen!

    Warum Selbsterfahrung?

    Welche Erfahrung in Deinem Leben könnte wichtiger sein, als die, Dich selbst zu erfahren. Du verbringst jede Sekunde Deines Lebens mit Dir und weist nichts über Dich. Du beschäftigst Dich, wenn überhaupt, in erster Linie mit Deiner Persönlichkeit (Masken, Kostüme, Kulissen, Ich), alles was hinter dieser Vorstellung passiert macht Dir Angst. Wenn Du wirklich etwas in Deinem Leben verändern willst, musst Du Dich aber genau damit auseinandersetzen. Du findest hinter den Kulissen statt!

    Selbsterfahrung ohne Therapie

    Selbsterfahrung ohne Therapie verpufft in aller Regel in Aktionismus. Sie führt zwar zu einem besseren Verständnis für Dich selbst, Deinen Themen und Problemen, Deine Erfahrungen bleiben jedoch oberflächlich und führen weder zu einer bleibenden Veränderung im Ich noch zu einer bewussten Wahrnehmung von Selbst. Was im besten Fall bleibt sind vorrübergehende Veränderungen in Deinem Verhalten, Deinen Ansichten, Deinem Umgang, Deinen Gewohnheiten, Deinem Geschmack, usw. Da Du Dir und anderen nicht eingestehen willst, dass all das Tun nichts gebracht hat besteht die Gefahr, dass Du Dich mit tiefster Überzeugung der Illusion hingibst ein neuer Mensch geworden zu sein.

    Therapie ohne Selbsterfahrung

    Therapie ohne Selbsterfahrung bleibt in den meisten Fällen eine Absichtserklärung und ist folglich zum Scheitern verurteilt. Du gehst zu einer Therapeutin und erwartest, dass die Dich therapiert und die Belastungen wegmacht.

    „Zum Therapeuten zu gehen ist die richtige Entscheidung, Sie haben die Verantwortung abgegeben.“ -aus einer Reportage über Angststörungen

    Warum sollte eine Therapeutin die Verantwortung für Deine Störungen übernehmen? Das wird zu keiner dauerhaften Verbesserung Deines Lebens führen! Irgendwann gibst Du als Patientin endgültig auf – enttäuscht und hoffnungslos. „Ich bin ein hoffnungsloser Fall, mir kann keine mehr helfen, ich muss wohl damit leben, aber mit den richtigen Tabletten geht das schon.“ Oder Du entdeckst die Esoterik als beruhigenden Schleier für Dich und räucherst Dich mit der tatkräftigen Unterstützung zahlloser Engel durch die Reste Deines Lebens.

    Traumaorientierte Selbsterfahrungstherapie

    Traumaorientierte Selbsterfahrungstherapie ist extrem Alltagstauglich. Der Prozess besteht aus 3 Basis Modulen in 3 Entwicklungsphasen:

    Basis Module

    • Selbstbeobachtung
    • Selbstanalyse
    • Selbsterkenntnis

    Entwicklungsphasen

    • Ich erkenne mich.
    • Ich befreie mich.
    • Ich bin selbst.

    Alle Module und Entwicklungsphasen können bei Bedarf in Einzel- oder Gruppengesprächen begleitet werden. Zusätzlich empfehlen wir Dir in den ersten beiden Entwicklungsphasen regelmäßig an traumaorientierten Einzel- und Gruppentherapien teilzunehmen. Schritte in der dritten Entwicklungsphase sind alleine nicht möglich, dafür ist professionelle Unterstützung unbedingt notwendig.

    • In der ersten Entwicklungsphase der Selbsterfahrungstherapie Rebellion: „Ich erkenne mich!“ geht es um das Beobachten, Erkennen, Verstehen und Begreifen Deiner Gewohnheiten, Gedanken, Gefühle, Vorurteile sowie Deines Verhaltens. Was tue ich?
    • In der zweiten Entwicklungsphase: „Ich befreie mich!“ kommt das tiefe Fühlen, bzw. Wahrnehmen der Ursachen für Dein Verhalten Deine Gewohnheiten, Gedanken, Gefühle und Vorurteile dazu. Warum tue ich das?
    • In der dritten Entwicklungsphase: „Ich bin Selbst!“ geht es jetzt darum Dich auf die solange gemiedenen und unterdrückten Gefühle einzulassen: Wut, Angst, Aggression, Trauer und Schmerz. Wenn Du den Widerstand aufgibst und Dich den Emotionen rückhaltlos hingibst, wirst Du erschöpft, aber erleichtert und befreit aus diesem Prozess hervorgehen und jedes Mal ein wenig mehr Selbst sein. Ich lasse los!

    Wie und in welchem Zeitraum die Entwicklungsphasen ablaufen ist individuell sehr unterschiedlich und vom jeweiligen Thema abhängig. Außerdem spielt es eine Rolle ob Du parallel an Einzel- und Gruppentherapien teilnimmst und so eine schnellere Verarbeitung der Themen möglich ist. Wie lange es jeweils dauert und ob Du mit jedem Thema durch alle drei Entwicklungsphasen gehst oder vorzeitig den Kontakt zum Thema verlierst, hängt also von vielen Faktoren ab.

    Traumaorientierte Selbsterfahrungstherapie ist ein Marathon und kein Sprint, viel Übung, Geduld, Zuversicht, Eigenverantwortung, Willenskraft und Freude daran Dich selbst zu erfahren sind unbedingt notwendig! Wenn Du das beherzigst wirst Du irgendwann Selbst erfahren.

    Die Regeln der Traumaorientierten Selbsterfahrungstherapie:

    • Ich zuerst!
    • Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit immer bei mir!
    • Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit immer mit dem, was mich gerade bewegt oder blockiert!
    • Ich hinterfrage mich und mein Verhalten in jeder Situation!
    • Ich beurteile mich nicht!
    • Ich verurteile mich nicht!
    • Ich belüge mich niemals!
    • Ich überprüfe regelmäßig meinen Standort und orientiere mich daran!
    • Ich spreche über das was ich über mich erkenne!

    Ausgesprochen – Bann gebrochen!

    Wenn Du über Dich und das was Du erkannt hast sprichst, vertiefst Du die Erfahrung, sie wird dadurch bewusster, manifester und Du erhöhst die Chance auf eine nachhaltige Veränderung. Etwas auszusprechen bedeutet es aus der Dunkelheit ans Licht zu bringen, wahrnehmbar für Dich und alle anderen, so verliert es die Macht über Dich, Dein Verhalten, Deine Gewohnheiten, Deine Überzeugungen und Deine Haltung.

    Das Ziel ist Menschlichkeit!

    Hinweis

    Beschreibungen weiterer Therapiemethoden, Gruppentherapien und Gründe Therapie zu machen findest Du auf ganzheitlichetraumatherapie.de.

    Weiterführende Texte: Ich erkenne mich! | Ich befreie mich! | Ich bin Selbst!

    Wir haben unsere Texte im generischen Femininum geschrieben, unser Angebot richtet sich an Frauen und Männer.
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    ©2021 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie