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    Selbsterfahrungstherapie

    Meditation

    Ich begegne mir selbst!

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    Meditation ist nicht etwas, das Du einmal am Morgen machst, und damit Schluss; Meditation ist etwas, das Du jeden Augenblick Deines Lebens leben musst. Im Gehen, im Schlafen, im Sitzen, beim Sprechen, beim Zuhören – es muss zu einer Art Klima werden.

    – Osho

    In allen spirituellen und religiösen Gemeinschaften auf dieser Erde, wird seit jeher Meditation praktiziert. Abhängig von der ideologischen Ausrichtung werden diese Praktiken zur inneren Einkehr oder für eine Kontaktaufnahme zu Gott genutzt. In den meisten Fällen, sind die Meditationspraktiken zu oberflächlichen, rituellen Routinehandlungen verkommen, die Menschen nicht mehr berühren. Meditationstechniken, wie Tantra und Yoga wurde der ursprüngliche Geist entzogen um sie zu massentauglichen Produkten zu machen. Sie werden in Seminaren und Wellnesstempeln als Sexpraktiken, Entspannungsmethoden oder Fitness vermarktet und so entwertet.

    Das Wesen von Meditation

    Meditation ist Begegnung mit Selbst!

    Der Begriff Meditation wird in der Christlichen Welt im weitesten Sinne für die Besinnung auf einen selbst und eine Begegnung mit Gott benutzt. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes ist: nachdenken, nachsinnen, überlegen und Mitte finden. Letzteres ist nach meiner Auffassung das Wesen von Meditation, inwieweit Du dazu bereit bist, wie lange Du dafür brauchst und wie diszipliniert Du Dich darum bemühen musst, erfährst Du nur wenn Du Dich darin übst. Wenn Du ernsthaftes Interesse hast, solltest Du das Yoga Sutra von Patanjali und darin besonders den achtgliedrigen Pfad studieren und praktizieren.

    Oder Du stapelst ein wenig tiefer und beginnst damit Dich selbst zu erfahren. In diesem Prozess kannst Du auf Deinem ganz individuellen Weg und in Deinem ganz individuellen Tempo – Meditation erreichen. Du wirst straucheln, fallen, Dich selbst vergessen, dissoziieren, Dich in Vorstellungen verlieren, Dich verirren und Dich täuschen lassen, aber wenn Du einfach immer wieder auf Deinen Weg zurückkehrst, kannst Du Dein Ziel nicht verfehlen, Du wirst Meditation und Selbst irgendwann erreichen.

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    Erfahre! So wie die Wissenschaft das Experiment fordert, fordert Yoga die Erfahrung. Nur die Richtung ist eine andere: Experiment bedeutet,
    dass du etwas im Außen, und Erfahrung bedeutet,
    dass du etwas im Inneren tust.

    – Osho

    Meditation findet in der Mitte statt!

    Dein Leben findet zwischen zwei Polen statt, Du befindest Dich entweder auf der einen oder auf der anderen Seite. In der Mitte ist absolute Stille, kein Gefühl, kein Gedanke und keine Identifikation – dort existierst Du als Person nicht mehr und das macht Dir große Angst. Du empfindest Stille als Bedrohung, weil nichts von dem was Du zu sein glaubst dort ist. Das ist Meditation.

    Die Mitte zwischen den Polen ist eine Lücke in der weder das eine noch das andere ist – dort ist Stille.

    • Laut | Stille | Leise
    • Hell | Stille | Dunkel
    • Bewegung | Stille | Stagnation / Stillstand
    • Angst | Stille | Liebe
    • Aggression | Stille | Resignation
    • Stress | Stille | Entspannung
    • Täter | Stille | Opfer

    Wenn Du Dich darin übst, Dich selbst zu erfahren, kannst Du in Deinem Alltag Momente (Sekunden) der Stille erfahren. Du musst lediglich im entscheidenden Augenblick – Wach sein.

    Meditationsübungen

    Meditation ist in aller Munde und es gibt unzählige Meditationsübungen, die in allen möglichen und unmöglichen Zusammenhängen als „Meditation machen“ oder „Meditation lernen“ angeboten werden. Du kannst Meditation weder machen noch lernen! Warum solltest Du lernen, was Du von Natur aus schon bist – Du musst dich nur erinnern. Um Dich zu erinnern, musst Du dich von allem befreien, was nicht zu Dir gehört und die Anteile die Du abgespalten hast, wieder zu dir zurückholen! Meditationsübungen zu praktizieren bedeutet, Dich mit Dir selbst auseinanderzusetzen.

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    Dein Äußeres und Dein Inneres sind Deine Flügel! Sie sind keine Gegner, sondern gleichwertige Partner, hältst Du sie in Balance, kannst Du fliegen! Identifizierst Du Dich aber mit einer Seite, dem Zentrum der Stille oder dem Wirbelsturm der Identifikationen, stürzt Du ab!

    – Thomas

    In den allermeisten Meditationsübungen, wirst Du Dich in Deinen Identifikationen verlieren, an Träume und Vorstellungen klammern, Du wirst an Gedanken hängen bleiben, Umweltgeräusche beurteilen, einschlafen, aussteigen, …! Normalerweise sagen Meditationsübungsleiter dann: „Wenn Du merkst, dass Du abdriftest, dann nimm es zur Kenntnis, verurteile Dich nicht und mach weiter.“ Natürlich solltest Du Dich nicht dafür verurteilen, wenn Du Dich verlierst, aber ich kenne Menschen, die seit 30 Jahren nach diesen Regeln meditieren und noch immer keinen Schritt näher an Meditation herangekommen sind. Wenn Du Deinen Identifikationen, Illusionen, Vorstellungen, Gedanken, Gefühlen, usw. in Deinem Alltag nicht entkommen kannst, dann wird Dir das auch in Meditationsübungen nicht gelingen. Du musst dich mit den Ursachen auseinandersetzen und Deine Verpanzerung öffnen. Du brauchst Therapie!

    Verschiedene Meditationsübungen

    Es gibt passive und aktive Meditationsübungen, Du solltest beide Wege ausprobieren, um eigene Erfahrungen zu sammeln. In einer passiven Meditationsübung versuchst Du über die Beobachtung eine Distanz zu Deinen Identifikationen herzustellen, das erfordert sehr viel Selbstbeherrschung und Disziplin. Die bekannteste passive Meditationsübung ist die Vipassana.

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    Meditation üben – heißt beobachten lernen!

    – Thomas

    In einer aktiven Meditationsübung hast Du die Möglichkeit, Dich über eine körperliche Aktivität vorübergehend von Deinen Spannungen und Identifikationen zu lösen und kannst so, ein wenig distanzierter in die stille Phase der Beobachtung gehen. Osho hat die aktiven Meditationstechniken Ende der 1960er Jahre entwickelt, weil er erkannte, dass der moderne Mensch ohne einen tiefen Reinigungsprozess nicht in der Lage ist, in den Seinszustand – Meditation zu gelangen. Die bekanntesten Techniken sind die Dynamische, Kundalini und Nataraj.

    Wenn Du regelmäßig Meditationsübungen machst, lernst Du in ganz tiefer Entspannung wach und anwesend zu bleiben. Dich in intensiver Aktivität nicht zu verlieren, sondern wach und anwesend zu bleiben. Du lernst, Dich selbst in jedem Moment auf allen Ebenen wahrzunehmen und zu beobachten.

    Du kannst auch ganz kleine Übungen in nahezu jeder Alltagsituation machen, wie beispielsweise diese: Schenk Dir kleine Pausen der Stille! Schließ die Augen und atme tief ein und aus. Wenn Du das ein paar Mal am Tag bewusst machst, wirst Du mit der Zeit, die Stille in Dir wahrnehmen. Jetzt weißt Du wieder, dass es sie gibt.

    Meditation und Traumaorientierte Selbsterfahrungstherapie!

    Meditationsübungen und Traumaorientierte Selbsterfahrungstherapie ergänzen sich perfekt, sie unterstützen sich gegenseitig und haben das gleiche Ziel:

    • von Fremdbestimmung – zu Selbstbestimmung (Autonomie)
    • von Identifikation – zu Desidentifikation
    • von Projektion – zu Reflektion
    • von Selbsthass – zu Selbstliebe
    • von Selbstablehnung – zu Selbstergreifung
    • von Verwirrung – zu Klarheit
    • von Verstrickung – zu Beziehung
    • von Angst – zu Liebe

    Meditationsübungen sind fester Bestandteil der Traumaorientierten Gruppentherapie.

    Meditation ist nicht das Ziel – Meditation ist der Weg!

    Spielerisch | Kreativ | Aufmerksam | Deine Natur | Nichttun | Zeuge sein | ein Sprung | Wissenschaftlich | ein Experiment | Stille | das Paradies | Erinnern | Freiheit | Sensibilität | Reifen | Klarheit | Leere | Intelligenz | Klugheit | Erblühen | Bewusstheit | Spaß | Verstehen | Entzücken | Entspannung | Eins sein | Regeneration | Ruhen | Meisterschaft | im Zwischenraum | in der Gegenwart | ein Ereignis | Transformation | Heimkehr | Freude am Leben | Anwesend sein | …

    Das Ziel ist Menschlichkeit!

    Auf ganzheitlichetraumatherapie.de mehr über Meditation lesen: Meditation

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    ©2021 Heilpraktikerin Petra Maria Quack & Thomas Maria Quack Heilpraktiker für Psychotherapie